Der Weinimport nach China habe sich zwischen 2009 und 2011 auf 360 Millionen Liter verdoppelt und wachse weiter. Das sei eine große Chance für die rheinland-pfälzische Weinwirtschaft, so die Ministerin

Rheinland-pfälzischer Wein goes East: In Anwesenheit von Weinbauministerin Ulrike Höfken haben Vertreter von 40 Weinbaubetrieben aus allen Anbaugebieten des Landes am Freitag in Mainz einen Exklusivvertrag mit dem chinesischen Projektentwickler und Importeur Menghan He abgeschlossen, der im Jahr 2015 in der rheinland-pfälzischen Partnerprovinz Fujian die „International Wine City Haixi-Meiyin" eröffnen wird. Im Zuge der Partnerschaft sollen dort auch Weine aus Rheinland-Pfalz vermarktet werden. „China ist der Wachstumsmarkt für Wein schlechthin, da möchten wir unsere guten Weine einbringen", sagte Höfken. Der Weinimport nach China habe sich zwischen 2009 und 2011 auf 360 Millionen Liter verdoppelt und wachse weiter. Das sei eine große Chance für die rheinland-pfälzische Weinwirtschaft, so die Ministerin.

Bereits seit 2011 betreibt Alex He in Fuzhou, der Hauptstadt der Partnerprovinz Fujian, eine Vinothek, in der auch Weine der rheinland-pfälzischen Staatsweingüter präsentiert werden. Dort reifte in ihm die Idee, ein Weinzentrum zu errichten, um internationale Weinkultur erlebbar zu machen. Auf einem 4,5 Hektar großen Grundstück wird die neue „Wine City" mit einer Gesamtfläche von ca. 130.000 m² für Präsentation, Verkauf und Logistik bis zum Sommer 2015 entstehen. Die Investitionssumme liegt bei etwa 60 Millionen Euro.

„Das Interesse unserer heimischen Winzer am Markt in China ist groß", berichtete Ministerin Höfken. Auf eine Ausschreibung des Ministeriums zu Beginn dieses Jahres meldeten sich 80 Weingüter. Nach einer Informationsveranstaltung sowie einer Weinverkostung blieben die 40 Betriebe übrig, die heute den Exklusivvertrag mit dem chinesischen Partner unterzeichneten. Um weitere Marketingmaßnahmen zu finanzieren, sieht das Kooperationsmodell die Gründung einer zweckgebundenen Marketingkasse vor, in die jedes beteiligte Weingut jährlich 2000 Euro einzahlt. Ministerin Höfken bedankte sich bei den Winzerinnen und Winzern sowie bei Alex He für ihren Pioniergeist: „Ich bin mir sicher, dass unsere hervorragenden Weine auch in China munden und dort als Botschafter für unsere rheinland-pfälzische Weinkultur und unsere Weinregionen werben werden."

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Der gepflegte Gin Tonic Trinker von heute bekommt den englischen Limonaden-Klassiker in vielerlei Qualitäten, Geschmacksunterschieden und Preisklassen serviert - von bitter bis süß, von prickelnd bis fad, mit Flavour oder pur, portionsweise oder als Massenware, aus England, Deutschland oder einer Vielzahl anderer Länder kommt das Tonic daher

Der bittere Inhaltsstoff ist Chinin, das aus der Rinde des südamerikanischen Chinabaums stammt und in der Antike von den Ureinwohnern Südamerikas für die Behandlung von Fieber verwendet wurde. Als Maleriaheilmittel zog es die Aufmerksamkeit der Europäischen Usurpatoren im siebzehnten Jahrhundert auf sich. Doch kaum jemand weiß, wem wir eigentlich die perfekte Begleitung zum Gin zu verdanken haben. Es war der Geschäftmann Erasmus Bond aus London, der sich hat in weiser Voraussicht am 28. Mai 1858 die Herstellung des Tonic Waters patentieren lassen. Dabei profitierte er natürlich auch von dem von Thomas Henry 1773 erfundenem kohlensäurehaltigem Wasser. Zunächst nur als Verdünnung des Gins und zur therapeutischen Anwendung gedacht, wurde diese Kombination zum Prestige-Getränk der Kolonialherren und wenig später in einem rasanten Siegeszug durch die Bars zum Alltime-Favorite.

Bond ist demnach so etwas wie der königlichste Bartender der Insel, ist doch der größte Gin Tonic Liebhaber die Queen selbst. Thomas Henry wäre stolz gewesen. Die Queen ist immer noch begeistert. Danke Erasmus! Happy Birthday Gin Tonic! Cheers! Prost! Thomas Henry Berlin feiert am 28. Mai 2013 deinen 155. Geburtstag!

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